Jede Begegnung lädt uns zu uns selbst ein

Jera Outdoors – Tobias Lehmann

Integrative Wildnis- und Naturpädagogik

Bildungsangebote für Begleitende, Pflegende, Erziehende und Lehrer im Umgang mit traumatisierten Menschen

Seminare und Fortbildungen zu Persönlichkeits- und Resonanzarbeit, Identitäts- und Elementarbeit, Trauma- und Gewaltpädagogik, Bindungsarbeit – im pädagogischen Kontext sowie Betrachtungen zu Selbstwirksamkeit und Potentialentfaltung

Coaching und Mentoring in sozialraumorientierter Traumaarbeit sowie naturgestützter Identitäts- und Persönlichkeitsarbeit

Intensivpädagogische Begleitung nach §35a SGB VIII auf natur- und wildnispädagogischer Basis oder als Patenschaft

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Was braucht es für mein Abenteuer?

Basiswissen um Ausrüstung für das Übernachten im Freien, Rechtliche Aspekte und Hinweise, Grundlage und Techniken für das Wildcampen ohne Zelt.

Auf die Fragen unserer Sinne wird uns nur dann eine Antwort gewährt, wenn wir uns Zeit nehmen durch sie zu erleben was die Welt uns bietet wenn wir aller niedrigen Neugier entsagen und uns den Phänomenen hingeben, die uns in das Geheimnis der Natur, auch unserer persönlichen Natur einführen.

Du bist sehr gern draußen unterwegs, hegst den romantischen Traum von einer Übernachtung unter dem erhabenen Sternenhimmel? Näher als nach einer Wanderung draußen zu übernachten kann man den Natur kaum kommen. Die besondere Herausforderung hierbei: seine Ängste zu überwinden, sich Zeit zu nehmen, den Schutz den man in der Nacht gern um sich weiß aufzugeben, sich den natürlichen Ordnungen und der Landschaft hinzugeben. Dich erwartet ein besonderes Erlebnis, frische Luft, ungefilterte Nachtgeräusche und eine Begegnung mit dir selbst.

Als Stadtmenschen sind wir von hektischen Strukturen umgeben, die uns eine Ordnung vorgaukeln möchten. Die Stadtlandschaften beschreiben sich durch den Abdruck des Menschen, alles ist erfunden, gebaut, geformt, beschriftet, bemalt, geplant und durch Menschen, Computer oder Maschinen organisiert. Kaum ein Ort darf einfach so sein wie er ist . Viele Errungenschaften und scheinbar notwendige Gegenstände der Zivilisation sind mitten in der Natur plötzlich gar nicht mehr so essentiell. Unser Drang nach draußen zu gehen, muss nicht bedeuten das wir uns vom Leben abkehren möchten, es beschreibt viel mehr den Wunsch nach Ruhe, visueller Ruhe und sinnlichem Frieden, ja der Möglichkeit durch unsere Wahrnehmung, wir selbst zu sein. Grenzen verschwimmen, es gibt keine Trennung mehr zwischen drinnen und draußen. Kochen, Nahrung zu sich nehmen, ausruhen, Körperhygiene und schlafen – alles findet am gleichen Ort statt – der Natur.

Darfst Du einfach so draußen schlafen? Was brauche ich dafür? Und wo überhaupt? Ich verraten Dir, was Du vor Deiner ersten Übernachtung im Freien wissen solltest und welche Ausrüstung sinnvoll ist um dein erstes Outdoor-Abenteuer zu erleben.

Inhalte:

  1. Wann ist der richtige Zeitpunkt für eine Nacht im Freien?
  2. Wo ist draußen schlafen (nicht) erlaubt?
  3. Wald und Wiese: Wo ist (k)ein guter Schlafplatz?
  4. Welche Ausrüstung braucht man für eine Nacht im Freien?
  5. Welche Techniken erleichtern mir das Leben in der Wildnis (kleine Zunder und Holzkunde)
  6. Wie bereite ich mir einen geeigneten Schlafplatz vor (Tarp / Hängematte aufbauen, kleine Knotenkunde)
  7. Draußen schlafen im Winter: Geht das?
  8. Kontakt mit Tieren vermeiden, was tun, wenn doch ein Tier kommt?
  9. Was muss ich sonst noch wissen?

Das Seminar findet am 19. September im Dresdner Umland statt, genaue Koordinaten erhältst du nach der Anmeldung.

Veranstaltungsort: ist ein Waldstück bei Wachau

Dauer: 10 Uhr – bis ca. 17 Uhr

Kosten: 55 Euro pro Person bei eigener Anreise und Selbstverpflegung.

Für alle Teilnehmer steht Tee und Kaffee kostenfrei zu Verfügung.

Den Tag können wir dann je nach Lust und Laune am Feuer ausklingen lassen. Bei Bedarf kann gegen einen Aufpreis auch vor Ort unter einem Tarp, Zelt oder freiem Himmel übernachten werden.

Individuelle Termine oder Buchungen in anderen Bundesländern gern auf Anfrage über jeraoutdoors@gmail.com

Wildnispädagogische Ausbildung

Einjährige Ausbildung zum Wildnispädagogen, methodisch und didaktischer Aufbau, prozessorientierte Gruppenführung, Wildniswissen und persönliche Entwicklung

Die Wildnispädagogik vermag den Menschen das zurück geben, was sie in ihrem normalen Alltag nur schwer finden. Durch die Zeit und das Erleben in den Naturräumen können wir uns auf das Wesentliche und das Notwendige zurückbesinnen, unsere sinnliche, emotionale und pyhsische Wahrnehmung schulen, uns mit natürlichen und persönlichen Phänomenen auseinandersetzen um aus diesen individuellen Erfahrungen demütig zu lernen.

Um dies zu erreichen, bietet die Wildnispädagogik Techniken an, die den Lehren der Naturvölker entstammen. Dazu gehören mythologische und philosophische Betrachtungen verschiedener indigener Völker sowie das sogenannte Coyote Teaching (Lehren des Coyoten). Dabei wird der Lernende von einem Mentor auf seinem Weg durch die Natur gesehen und begleitet. Er bekommt kein leeres theoretisches Wissen vermittelt, sondern soll die Möglichkeit haben sich aufgezeigte Techniken und Inhalte durch Selbsterfahrung aneignen zu können. Durch die geweckte Neugierde und ungewohnte Situationen soll der Lernende eigenen Impulsen folgen, persönliche Erfahrungen sammeln und dadurch seine individuellen Antworten finden – dieses Wissen wird durch den persönlichen Bezug Teil unserer eigenen Identität. Der Mentor begleitet diesen Prozess der Beschäftigung mit bestimmten Fragestellungen des Lernenden. Dabei dient die Natur als Metapher, in welche Lernende und Mentoren die individuellen persönlichen Prozesse reflektieren und Erkenntnisse teilen können.

Die Ausbildung zum Wildnispädagogen ist in sieben Module unterteilt und verteilt sich über eine Jahr. Start ist der Monat März 2021 und Ende März 2022.

Dieses Angebot wird nicht von mir als Leitung durchgeführt, sondern erfolgt durch die Wildnisschule Vier Winde und die Wildnisschule Lupus in Eberswalde. Ich selbst wirke hierbei beratend und in einigen Modulen als Teamunterstützung mit. Außerdem steh ich Teilnehmern für das Onlinecoaching und als Kooperationspartner für die Praktika zur Verfügung

Veranstaltungort

Das Wildniscamp und Ausbildungsort liegen unweit des Forstbotanischen Gartens in Eberswalde und dem Naturschutzgebiete “Schwärzetal”.

Die Wildniswoche wird an einem anderen Platz stattfinden und Modul 5 in einem Seminarhaus nahe Eberswalde.

Termine und Daten zur einjährigen Ausbildung

  • 22.11.2020 Infotreffen 1
  • 24.01.2021 Infotreffen 2
  • 11.03.-14.03.2021 Modul 1: Die Grundlagen des Wildnislebens
  • 15.04.-18.04.2021 Modul 2: Dein inneres Feuer brennt
  • 27.05.-30.05.2021 Modul 3: Awareness und die Sprache der Vögel
  • 19.07.-23.07.2021 Modul 4: Wildniswoche
  • 07.10.-10.10.2021 Modul 5: Spuren lesen und Fährten folgen
  • 20.01.-23.01.2022 Modul 6: Wintercamp
  • 31.03.-03.04.2022 Evaluierung und Abschluss: Der Ruf der Wildnis

Das Praktikum

Im Laufe des Jahres absolvierst du ein Praktikum in einer Wildnisschule, bei anderen Instituten oder Personen welche wildnispädagogische Angebote durchführen. So erhälst du gute Einblicke in die Organisation und den Ablauf von Natur-, Umwelt- und wildnispädagogischen Projekten, Angeboten und Veranstaltungen, außerdem erhälst du die Möglichkeit selbst ein Angebot zu planen und anzuleiten.

Monatliche Online-Treffen

Einmal im Monat wird sich die Gruppe online treffen, um sich auszutauschen, Einblick in die Prozesse der einzelnen Teilnehmer zu erhalten, Anregungen zu geben und um Fragen zu beantworten.

Telefon- und Onlinecoaching

Im Laufe der Ausbildung wirst du als Teilnehmer in Situationen, geraten in denen du stecken bleibst, in denen du mehr erproben möchtest oder wo es dir schwer fällt deine Energien zu fokussieren.

Um dich auch in diesen Prozessen begleiten zu können, stehen dir wir über verschiedene Plattformen auch aus der Ferne zur Seite.

Mit jedem Schritt in die natürlichen Ordnung, hinaus aus den vertrauten Gewohnheiten und der eigenen Komfortzone, wagen wir einen Schritt auf uns selbst zu.

Tobias Lehmann

Eine detaillierte Beschreibung zum Ablauf, den Kosten und organisatorischen Inhalten der Ausbildung zum Wildnispädagogen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung findet ihr unter:

Vier Winde – Wildnisschule Eberswalde

https://www.vierwinde-wildnisschule.de/jahresausbildung-wildnisp%C3%A4dagogik/

Propheten der großen Müdigkeit – eine Einführung in die Trauma- und Gewaltpädagogik

Im alltäglichen Zusammenleben und -arbeiten wie in Schulen, Kindertagesstätten, Wohngruppen, Pflegefamilien und anderen Institutionen treffen unterschiedliche Interessen und Kräfte aufeinander, weshalb grosse Aufmerksamkeit darauf zu legen ist, dass der Freiheitsraum sowie die körperliche, seelische und geistige Unversehrtheit aller Beteiligten nicht gefährdet werden. Dies erfordert ein hohes Bewusstsein sowie ständige Reflexionsarbeit. Die Tätigkeit in sozialen Berufen ist mit Grenzerfahrungen und emotionalen Herausforderungen verbunden, die eine offene und ehrliche Auseinandersetzung mit Grenzüberschreitungen erfordern. Im heil- und sozialpädagogischen Berufsfeld sind Menschen mit besonderen Biografien zum Teil sowohl psychisch als auch physisch stark abhängig von den Mitarbeitenden. Der Umgang mit Macht, Ängsten, Nähe und Distanz ist deshalb besonders sorgfältig zu gestalten. Jede Form herausfordernden Verhaltens von Seiten einer begleiteten Person (also auch Gewalt gegenüber Mitmenschen) muss ernst genommen und als Hilferuf verstanden werden. Dabei sind Reflexion und eine Neuausrichtung der Begleitung gefordert.

Meine ungeduldige Liebe fließt in Strömen, zerschlägt sich an Felsen die mich doch führen wollen. Aus schweigsamem Gebirge und Gewittern des Schmerzes rauscht meine Seele in die offenen, warmen Täler – doch verlernte ich zu träumen.
Zu lange sehnte ich mich und schaute in die Ferne. Zu lange gehörte ich der Einsamkeit und Leere.

Gewalt entsteht, wenn das Interesse der Menschen an der Welt nicht geweckt und sie nicht aus ihrer seelischen Selbstbezogenheit geleitet werden. Der Mensch kann als Wesen verstanden werden, das einerseits an die Natur gefesselt ist, aber andererseits die Potenz zur Freiheit in sich trägt. Wir sind bestrebt, etwas zu bewirken, machen Bindungserfahrungen, sehnen uns nach produktiver Erregung und innerer Lebendigkeit. Wird dieses Streben jedoch durch biografische Ereignisse, Unterordnung fordernden Autoritäten, Zwang und Gehorsam verhindert oder blockiert, so entsteht eine Zustand der Leere, Langeweile, ein Gefühl der Unzulänglichkeit und wir können nicht aktiv als Gestalter und Schöpfer unseres Lebens wirken. Diese Erfahrungen gleichen einer Lähmung unserer produktiven Kräfte und erzeugen das Gefühl der Unlebendigkeit. Um die Leere zu füllen, verfallen gelangweilte Menschen in Phänomene wie die permanente Zerstreuung, Isolation und die Gewalttätigkeit.

Der Mensch als Werk der Gesellschaft – Durch erweckende Gewalterlebnisse kann es zu einem initiatorischen Umschlag bei Kindern und Jugendlichen kommen. Diese entwickeln eine rätselhafte Eigendynamik, die dazu führt, dass Gewalt als berauschender Triumph, als Macht, als Überschreitung der Schwellen des Alltäglichen erfahren wird. Das Opfer wird zum Täter. Wer in die Spirale epiphaner Gewalterlebnisse eingestiegen ist, wird die Gewalt schon bald glorifizieren und ihr einen mythischen Nimbus als Teil seiner Identität verleihen. Gespräche und die geistige Förderung durch Erlebnisse sind der Hebelarm mit dem man einen Menschen in das Geistig-Kulturelle emporhebt. Unsere Aufgabe ist es diesen Menschen Respekt, Geduld und Achtung entgegen zu bringen und sie zu begleiten bis sich diese Aspekte in ihm als Ehrfurcht vor sich selbst übersetzen. Erziehen wir Menschen hin zur Freiheit in all ihren Abschattungen, erzeugen wir in ihnen das Gefühl, dass er aus sich etwas machen kann und darf.

Der Mensch als Werk der Natur Wir sehnen uns nach Verbindung, nach Rückzug, nach Ruhe, nach Natur und nach tiefen Erlebnissen. Danach im Prinzip der Gegenseitigkeit bei uns anzukommen. Der Weg dorthin führt über die Ordnungen der Natur und liegt fern von gesellschaftlichen Strukturen. Gegenseitigkeit kann als Wechselwirkung, ein Ausgleich, als Balance verstanden werden: ich nehme etwas an und gebe weiterführend auch etwas zurück. Und das ist mein pfleglicher Umgang mit mir selbst und den anderen Wesen. Wenn wir immer nur die anderen provozieren und ignorieren, dann wird dieses Prinzip der Gegenseitigkeit verletzt. Und das Prinzip der Gegenseitigkeit, das ist etwas, was uns Menschen ganz tief in die Seele geschrieben – als Bedingung dafür, dass wir uns wohlfühlen und dass wir das Gefühl haben, wir haben ein sinnvolles Leben.

Der Mensch als Werk seines Selbstes –  Diese in jedem Menschen schlummernde Kraft könne zu einer dreifachen Selbsttranszendenz verhelfen – so über sein biologisches (Anlage), soziologisches (Milieu) und psychologisches Schicksal (Verhalten) hinauswachsen – Können wir diese Potentiale nicht nutzen und die Kräfte kanalisieren, gehen diese zwar nicht verloren, vielmehr breiten sie sich aus, sie gewinnen Dasein, sie treten in die Gedanken, in die Gefühle, in die Willensimpulse hinein. Was entstehen daraus für Menschen? Toxische Rebellen, Systemsprenger, unzufriedene Menschen… nur wer keine Furcht vor sich selbst hat, weil er sich als natürliches Wesen mit Trieben, Gefühlen und Affekten akzeptiert, der kann sich formen und bilden. Ja zu sich selbst zu sagen bedeutet auch sich seinen Pflichten und Verantwortungen zu fügen und sich eigene Aufgaben im Leben zu suchen und sich diesen zu stellen.

Wenn man akzeptiert, dass physisch aggressives Verhalten unter wesentlicher Beteiligung von Lernprozessen entsteht, ergibt sich daraus, dass auch der Abbau physischer Aggression durch Lernprozesse zu beeinflussen ist. Gewaltprävention setzt entsprechend gestaltete Lernumwelten voraus. Kinder müssen unter Bedingungen aufwachsen können, die gesellschaftliche Benachteiligungen und die damit einhergehenden Frustrationen und Selbstwertverletzungen weitgehend vermeiden. Erwachsene Menschen benötigen starke Persönlichkeiten als Begleiter, die überzeugende ethische und moralische Wertorientierungen verkörpern, welche nicht nur geäußert, sondern vorgelebt werden. Der Interkulturelle Ansatz ist ebenso wichtig, wie die Feedback-Kultur, in welcher regelmäßig über bestehende Konflikte gesprochen und Lösungen gefunden werden können.

Inhalte:
– der Unterschied zwischen Gewalt und Aggression
– das primäre und sekundäre Gefühl
– Inner und Außer sich sein – Isolation und Konfluenz
– Eskalation und Deeskalation
– Von Ordnungen, Strukturen und Rollenbildern

Anfragen für diese Seminar können über jeraoutdoors@gmail.com gestellt werden.

Das Kind mit dem Spiegel – Resonanzarbeit & Persönlichkeitsentwicklung

Wahrnehmungspsychologie und Wahrnehmungsmodelle, Entwicklungswissenschaft und angewandte Entwicklungspsychologie, esoterische und exoterische Betrachtungen, Selbsterfahrungen und Persönlichkeitsarbeit,Harmonie und Disharmonie

Das Setting dieses Seminars richtet sich an Frauen und Männer jeden Alters, die:

  • sich mit Vergangenem konfrontieren, aussöhnen und lebensbejahend einem neuen Lebensabschnitt zuwenden möchten.
  • als Erzieher, Lehrer, Pflegekraft oder Personen die Menschen anderweitig begleitend zur Seite stehen.
  • ihren Platz im Leben, in ihren Beziehungen, ihrer Arbeit oder in der Gemeinschaft klären und bestärken möchten.
  • alte Denkmuster und wiederkehrende Handlungsimpulse erkennen und verändern möchten.
  • bereit sich das Bekannte anzuzweifeln um sich und Ihre Geschichte in einem neuen Licht zu sehen.
  • sich eine tiefere Verbindung zur Erde, zu den Mysterien der Schöpfung und zur spirituellen Dimension wünschen die ihren Beitrag zur Gemeinschaft der Menschen klären und umsetzen wollen.
Man kann alles aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten, man kann sich bewegen und seine Perspektive verändern;
aber es ist zweifelhaft, ob die Wahrheit stets in der Mitte liegt.

Nichts in dieser Welt ist in wirklicher Ruhe, alles bewegt sich, das Leben pulsiert, alles schwingt. Das ist eine Tatsache, welche die Wissenschaft des 20. Jahrhunderts längst bewiesen hat. Der Unterschied von allem was existiert, liegt nur im Grad der Schwingung. In unserem Alltag bringen uns ebenso

Schwingen wir permanent in Hochspannung, entladen sich unsere Gefühle irgendwann und die Wut zur Rage, die Trauer zu unauflösbarer, unfühlbarer, unlebbarer Trauer und wir fallen in Depression, in eine Spirale aus Enttäuschung, Frust und Aggression bis hin zu (Selbst)-verletzung. Süchte und andere Maßnahmen, die helfen, diesen Zustand zu überleben, werden herangezogen (16 bis 20 Stunden arbeiten, übermäßig Sport, TV, Ablenkung um jeden Preis, Dauerberieselung, Vermeidung des Alleinseins, immer auf der Suche nach Klatsch und Tratsch, Dramen und Tragödien der Anderen um sich selbst zu entfliehen ….).

Schlaflosigkeit, Flashbacks, Panikattacken, Herz-Kreislaufprobleme, Herzinfarkt und andere Stressfolgekrankheiten sind das Resultat dieses nicht aufgelösten / nicht erlösten Traumatas.

Auf der anderen Seite steht das paradoxe Gefühl der Gefühllosigkeit. Es wird von Menschen als schlimmstes Gefühl der Welt bezeichnet. „Man fühlt nichts!“ Die innere Leere ist ein Markenzeichen dieses Zustands. Borderlinerinnen erzählen davon. Alles ist leer. Es ist nichts da. Einfach nichts. Ich sehe niemandem im Spiegel. Ich bin gar nicht da. Keine Ahnung, wer das ist ….

HypersensibleHypersensitive sowie Hyperaktive sind Merkmale aus der Traumawelt

Haben wir Gedanken, dann wirkt das schon mal auf unseren Körper, auf all unsere Zellen, die diese Information in sich aufnehmen und entsprechend reagieren. Wir bekommen schlechte Laune und das Umfeld bestätigt uns durch ihre Ablehnung, dass wir mit unseren Gedanken recht hatten. Wir holen uns Fehler und Missgeschick in den gedanklichen Fokus. “Wie wir in den Wald hineinrufen schallt es zurück” wir fühlen uns bestätigt obwohl wir dieses Szenario selbst erschaffen und kontrolliert haben.

Mehr als 90 % unserer Gedanken, sind nicht unsere eigenen, Gerade Menschen, die sehr viel im Außen leben, die Anderen zum Zentrum ihrer Welt machen, nicht wirklich bei sich sind – sind stets beschäftigt in Annahmen zu leben, zu interpretieren und sich anzupassen. Sie verlieren den Bezug zu eigenen Person und zum eigenen Ich. Sie verlieren den Bezug zu Aufmerksamkeit und Achtsamkeit welche unsere Sinne lenken sollten und uns zu den Dingen führen die gut tun. Sie lenken uns zu Menschen, die mir wohlgesinnt und wertschätzend gegenüber treten, die mit uns schwingen, mit unseren Gedanken in Resonanz gehen.

Zusammengefasst wird eindrücklich klar, wie unsere Gedanken und unsere Emotionen nicht nur für unsere Handlungen sondern auch für unser Erleben, unsere Gesundheit und für Veränderungen auch auf Zellebene Impulsgeber sind. Die Welt ist ein Spiegel unseres Denkens. Dies führt zu dem Schluss: Mit unserem Denken nehmen wir entscheidenden Einfluss auf unsere Gefühle und somit auf unsere erlebte Realität. Gemeinsam mit den unserem Glaubens- oder Erkenntnismuster und dem Wertesystem in dem wir uns bewegen sind unsere Gedanken ausschlaggebend für unser aktuelles Leben, unsere Stimmungen und unsere Gesundheit. Ja, sogar für alles was uns im Leben widerfährt!

…und was wäre, wenn sich alles zum Besten wenden würde?

SeminardauerTagesseminar
ca: 10:00 – 17:00 Uhr
Kosten:89,00 Euro p.P

Inhalte:

  • Selbsterfahrungen
  • das Bekannte bezweifeln
  • paradoxe Strategien für Veränderung
  • Wege zum Selbst
  • Von der Wirklichkeit – Wahrnehmungsmodelle kennenlernen und erleben.
  • Weg vom Dualismus, hin zur Phänomenologie
  • Geschichten, Bilder und Resonanzen
  • Anti-Antifehlerstrategien
  • wissenschaftliche und philosophische Betrachtungen

Forst der Fabeln – Im Labyrinth der Höhlen (Trauerarbeit)

Trauerarbeit, Trauerbewältigung, Neuorientierung, Selbsterfahrung im Heilraum Natur, Heilsame Rituale

Im Forst der Fabeln… im Labyrinth der Höhlen – Trauer kann als große Höhle verstanden werden, dunkel, kalt und verwinkelt. Wir fühlen uns Einsam und allein. Licht und Schatten werfen Bilder in den Raum, lassen uns verzweifeln und machen Angst – treiben uns tiefer in die Finsternis. Einige Menschen werden Irgendwann bewegungsunfähig und starr, kauern in ihrer Trauer in solch einer Höhle und versinken in Fragen ohne Antworten zu erhalten. Sie brauchen Mensch welche Ihnen den Weg zurück ins Licht weisen.

Nur in der Tiefe der Seele, mit Hilfe jener Kraft, die stärker ist als alle Vernünftigkeit, kann Trost und Ruhe gefunden werden.“ 
– Wilhelm Busch

Der Wald ist eine ideale Bühne für biografisches, archetypisches und mythologisches Material – sowohl für Aspekte des “Todes” als auch des „Lebens“ der “Entdeckung” und des “Abschieds” oder anders gesagt: der Ressourcen in diesem Heilraum. Einem Abenteurer gleich beschreiten wir den Wald wie ein Buch im Zyklus von Aufbruch, Prüfungen in einer anderen Welt und Rückkehr mit dem Ziel einen Teil unserer Geschichte zu bewältigen um aus tiefen Gefühlen der Trauer, der Machtlosigkeit und vielleicht auch der Wut, wieder zurück ins Leben kehren zu können.

Der Naturraum ist dabei der Ort, an dem „das Besondere geschieht, ein Ort des Suchens, des Irrens und der Ausweglosigkeit, und gleichermaßen der Ort des Findens, der Initiation“. Hier erhalten wir die Möglichkeit Leid bringende Geschichten aus dem Leben scheinbar von selbst zu inszenieren und sich dabei zugleich auch in ihrer Wandlungskraft zeigen. Nicht nur im Wald – aber gerade dort. Das Erscheinungsbild unserer Wälder mit ihren deutlichen Grenzen und kulturgeschichtlich wirksamen Bilder vom Wald unterstützen uns auf unserer Reise auf diesem initiatorischen Wandlungsweg, ein Weg von dem aus etwas heilsam Neues geschehen kann.

Nicht jeder Mensch erlebt das Abschiednehmen in gleicher Weise und schon gar nicht nach dem gleichen Zeitplan. Und auch die Voraussetzungen, den Verlust endgültig zu verkraften, sind unterschiedlich.

Die Trauerbewältigung ist oft eine Zeit der Neuorientierung. Die Trauerarbeit zielt darauf ab, neuen Lebensmut zu gewinnen und in den Alltag zurückzufinden. Besonders dann, wenn ein Mensch gestorbenen ist, mit dem der Trauernde viele Jahre lang eng verbunden war, fehlen der Halt und die Orientierung im Leben. Dies kann etwa beim Tod des Ehepartners der Fall sein. Ein Leben ohne den Partner erscheint zunächst oft leer und sinnlos. Wenn Sie einen schweren Verlust erlitten haben, sollten Sie auf Ihre Bedürfnisse achten und sich fragen, wie Sie nun Ihr Leben gestalten wollen. Ein neues Hobby, ein Urlaub allein oder ein Umzug kann Ausdruck Ihrer Neuorientierung sein und Ihnen Halt geben.

Ohne Emotionen kann man Dunkelheit nicht in Licht und Apathie nicht in Bewegung verwandeln

Mein Modell der naturgestützten Trauerarbeit ist eine Form von Selbsterfahrung und Beratung, bei der Naturräume und ihre elementaren Kräfte zu Heilung und Entwicklung beitragen. Als geschulter Begleiter betrachte ich Naturräume wie den Wald, die Elemente sowie die Beziehung zwischen Mensch und Natur in ihrem Wirkungspotential als lösende und (selbst-)heilende Prozesse. Das Interventionsrepertoire umfasst Anleitungen zur Naturerfahrung und Naturritualen, , szenische Arbeitsformen wie Aufstellungsarbeit und die Arbeit mit und über Fabeln und Mythen, sowie kreative Techniken und rituelle Strukturen.

Vereinbaren Sie jetzt einen Termin für ein Erstgespräch mit mir.

jeraoutdoors@gmail.de

Die Dauer des Angebots können Sie selbst bestimmen, sinnvoll sind vier Tage der Propzessarbeit jedoch bewirken zwei Tage der Wanderschaft auch schon viel.

Wachstumszeit – Ein Weg zum Selbst

Coaching und Mentoring, persönliche Begleitung, Chancen zur Krisenbewältigung, Persönlichkeitsentwicklung, systemische Arbeit, Arbeit mit der eigenen Biografie und Identität, naturgestützte Persönlichkeitsarbeit

In manchen Zeiten verspüren wir eine allgemeine Unzufriedenheit, können diese aber nicht wirklich einem Ereignis zuordnen. Vielleicht geht es dir ähnlich und einer deiner Lebensbereiche scheint dir aus den Händen zu gleiten. Die Ursache kann im Beruf, Privatleben, Freizeit, usw. liegen. Womöglich hast du die Ursache verdrängt oder sie ist dir noch nicht bewusst geworden. Es bleibt ein komisches Gefühl und die unbekannte Ursache…

Ich helfe dir mit meiner Begleitung, die genaue Ursache zu ergründen und danach die für dich die besten, nächsten Schritte zu definieren, um die Kontrolle über dein Leben zurück zu bekommen.


 Aus der Zeit wollt ihr einen Strom machen, an dessen Ufern ihr sitzt und zuschaut, wie er fließt. Doch das Zeitlose in euch ist sich der Zeitlosigkeit des Lebens bewusst Und weiß, daß Gestern nichts anderes ist, als die Erinnerung von Heute und Morgen der Traum von Heute.

Khalil Gibran

In Gesprächen wollen wir uns von allem Überflüssigen trennen, abwerfen was uns hemmt und hindert wir selbst zu sein, lösen was uns fesselt, wir wollen leicht und unbeschwert werden, zurück zur Leichtigkeit des Anfangs. Ich möchte dir dabei helfen auf deine innere Stimme zu hören, dir selbst auf den Grund zu gehen, deiner Seele zu begegnen, dein Potential zu erkennen und zu träumen. Ich gebe dir Impulse, du übernimmst die Verantwortung für dein Leben und dein Glück. Gib die Verantwortung nicht ab und lass andere über dich bestimmen, behalte die Kontrolle über dein Leben.

Es ist nicht von Bedeutung, wie langsam du wächst oder in welche Richtung du dich streckst, solange du nicht stehenbleibst.
Termine:Auf Anfrage – Ich nehme noch Klienten auf
Dauerwöchentliche, monatliche, vierteljährliche Termine,
KostenErstgespräch 20,00 Euro
danach gestalten sich die Kosten individuell

Setze dir eigene Ziele,
die deinen eigenen Werten entsprechen.
Nimm dich selbst wichtig
und sorge gut für dich.
Wage Veränderungen,
wenn dein jetziges Leben dir nicht gefällt.

“Die größte Entscheidung deines Lebens liegt darin, dass du dein Leben ändern kannst, indem du deine Geisteshaltung änderst.”

(Albert Schweitzer)

Warum ich liebe was ich tue:

Ich bin davon überzeugt dass Menschen durch die Auseinandersetzung mit ihrer Biografie, durch die Integration und Betrachtung vorherrschender Gefühle und durch die Bewältigung von Krisen zu innerem Wachstum gelangen. Die Natur ist nur etwas von dem wir fälschlicherweise gelöst wurden, sondern bietet einen Heilungsraum, steckt voller Metaphern und lehrt uns ein Leben fernab gut und böse und schwarz-weiß.

Identitäts- und Elementarbeit

Prozessorientierte Identitäts- und Elementarbeit, psychologische, therapeutische, systemische Inhalte. Selbsterfahrung, Traumaarbeit und Erkenntnisse aus der Entwicklungspsychologie

Die Teilnahme am Seminar setzt keine Vorkenntnisse voraus. Es steht allen interessierten Frauen und Männern die mich und meinen Arbeitsstil kennen lernen möchten ebenso, wie Menschen, die bereits Gruppenerfahrung mitbringen, offen.

Das Setting dieses Seminars richtet sich an Frauen und Männer jeden Alters, die:

  • sich mit Vergangenem konfrontieren, aussöhnen und lebensbejahend einem neuen Lebensabschnitt zuwenden möchten.
  • als Erzieher, Lehrer, Pflegekraft oder Personen die Menschen anderweitig begleitend zur Seite stehen.
  • ihren Platz im Leben, in ihren Beziehungen, ihrer Arbeit oder in der Gemeinschaft klären und bestärken möchten.
  • alte Denkmuster und wiederkehrende Handlungsimpulse erkennen und verändern möchten.
  • bereit sich das Bekannte anzuzweifeln um sich und Ihre Geschichte in einem neuen Licht zu sehen.
  • sich eine tiefere Verbindung zur Erde, zu den Mysterien der Schöpfung und zur spirituellen Dimension wünschen die ihren Beitrag zur Gemeinschaft der Menschen klären und umsetzen wollen.
  • Sich mit den Themen Identätstrauma und Psychotraumatologie auseinandersetzen möchten.

“Entwicklung heißt immer, dass wir eine kleinere Geschichte aufgeben müssen, damit wir in einer größeren Geschichte erwachen können.” (Jean Housten)

Alles in der Natur ist einem ständigen Wandel unterworfen: Von der Geburt bis zum Tod sind wir eingebunden in das Durchschreiten von Stufen und Übergängen. In allen alten Erdkulturen finden wir die Tradition, uns in Übergangszeiten oder Krisen von der Gemeinschaft zurückzuziehen, um uns mit den Elementen zu verbinden und um uns in der Schönheit und Weisheit der Natur selbst wieder zu begegnen. Warum entfremdet sich der Mensch gesellschaftlich von diesem Prinzip. Das Hauptaugenmerk der Identitätsarbeit liegt darin unsere verschiedenen Lebenswirklichkeiten zu betrachten und diese in Einklang zu bringen. Diese Art der Arbeit findet immer im Austausch des Individuums mit seiner gesellschaftlichen Umwelt statt. Ganz entscheidend wird dieser Prozess von unseren Ressourcen beeinflusst. Im Zentrum meiner Arbeit steht deshalb die Frage, welche Folgen der Wandel von Lebensumständen auf die Identität und Lebensführung hat. Die Arbeit mit den Säulen der Identität nach Hilarion Petzold und de Elementearbeit nach dem Vorbild nativer Kulturen wird uns dabei helfen eigene Handlungsmuster und Denkweisen sichtbar, verständlich und veränderbar zu machen: Die Elemente finden ihre Entsprechungen im Menschen.

Diese Arbeit ist zum einen sehr einfach, schlicht und greifbar, in der Auswirkung jedoch extrem vielschichtig und in alle unsere Lebensbereiche wirkend. Genau so einfach ist unsere Herangehensweise und genau so weitreichend die Veränderungen und die Wandlungen welche daraus in unserem Leben entstehen.

Wer bin ich?

„Nicht jeder ist im selben Jetzt da, viele sind es nur äußerlich dadurch, daß sie heute zu sehen sind, dadurch aber leben sie nicht mit den anderen zugleich in einer Wirklichkeit. Sie tragen vielmehr Früheres mit, sind gefangen in einer Identität der Vergangenheit, einem Trauma aus früherer Zeit. Je nachdem wo Ältere Zeiten als die heutigen wirken in älteren Schichten nach. Leicht geht oder träumt es sich in ältere zurück, doch wer möchte ich sein, wer bin ich?“

Ein weiser Mensch lässt die Vergangenheit jeden Augenblick los und geht wie neugeboren in die Zukunft. Für Ihn ist die Gegenwart eine ständige Transformation, eine Wiedergeburt, eine Auferstehung.

Osho

Psychische Traumata erleiden wir oft schon in unserer frühen Kindheit. Sie führen zu psychischen Aufspaltungen, zu Ich-Verlust, Desorientierung und Unklarheiten in den eigenen Lebenszielen. So werden wir zwar älter und reifen körperlich, es können auf dieser Grundlage aber keine konstruktiven Beziehungen auf einer Erwachsenen-Ebene entstehen. Immer wieder geraten wir dann in Freundschafts-, Paar- oder Arbeitsbeziehungen in ausweglose Abhängigkeiten wie in der Kindheit. In diesen Seminar nimmt die Identität eine zentrale Rolle ein. Die Identitätsarbeit kann helfen, dass wir uns aus symbiotischen Verstrickungen lösen und abgespaltene eigene Anteile integrieren können. So werden wir immer mehr ganz Ich und auf eine gute Weise beziehungsfähig, in der Paarbeziehung, in der Familie und in der Gesellschaft.

Zusammengefasst wird eindrücklich klar, wie unsere Gedanken und unsere Emotionen nicht nur für unsere Handlungen sondern auch für unser Erleben, unsere Gesundheit und für Veränderungen auch auf Zellebene Impulsgeber sind. Die Welt ist ein Spiegel unseres Denkens. Dies führt zu dem Schluss: Mit unserem Denken nehmen wir entscheidenden Einfluss auf unsere Gefühle und somit auf unsere erlebte Realität. Gemeinsam mit den unserem Glaubens- oder Erkenntnismuster und dem Wertesystem in dem wir uns bewegen sind unsere Gedanken ausschlaggebend für unser aktuelles Leben, unsere Stimmungen und unsere Gesundheit. Ja, sogar für alles was uns im Leben widerfährt!

“Öffne deinen Geist und erkenne ungeahnte Möglichkeiten.”

Organisatorisches

Die Verpflegung erfolgt in eigener Organisation durch die Gruppe

Alle Teilnehmer erhalten eine Teilnahmebescheinigung mit allen kennengelernten und erarbeiteten Inhalten sowie ein Skript.

Seminarzeiten

Termine
Nach Vereinbarung
Anmeldefrist bis zum 31. Januar 2020 – melden Sie sich heute noch an!
Kosten 129,00 EUR p.P
Daueran zwei Tagen ca. 6-8 Stunden inklusive Pausen

Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 8 Personen beschränkt. Voraussetzung für die Teilnahme ist die kurze schriftliche Darlegung der Motivation zusammen mit der schriftlichen Anmeldung unter:

jeraoutdoors@gmail.com

Nach der Anmeldung erhalten Sie eine E-Mail mit allen Informationen rund um das Seminar.

Integratives Bogenschießen

Der Pfeil ist schnell, aber er fliegt nur zwei Meilen weit, weil er aufhört. Der Schritt des Menschen ist langsam, aber er kommt hundert Tagereisen weit, weil er nicht aufhört.

Der Bogen ist ein jahrtausendealtes Jagdinstrument, das Bogenschießen eine Tradition unserer Ahnen, ein Mythos des Menschen, ein Mittel das uns wieder mit der Natur, den Elementen und unseren archaischen Wurzeln verbindet. Dabei kann der Körper den Pfeil abschießen, aber treffen kann nur unser Geist. Erst wenn unsere Gedanken frei sind und wir bereit sind loszulassen, bringt es uns dem Ziel näher. Diese Perspektive lässt sich auch auf unser Leben übertragen.

Meditatives Bogenschießen – in dieser Form des Bogenschießens erfassen wir sowohl den Menschen in seiner Ganzheit als auch die Umgebung in ihrer Wirkung auf uns. Die Abläufe des Bogenschießens werden in 12 bewussten Schritten kanalisiert. 12 Momente in den wir die Kräfte des Umkreises, unseres Körpers und Geistes in Einklang bringen.

Intuitives Bogenschießen – anders als beim Sportschießen liegt der Fokus nicht auf dem bestmöglichsten Trefferbild, sondern es geht um die Entwicklung eines eigenen Gefühls zum Ziel. Der Fokus liegt auf Konzentration und Sammlung. Sozusagen schießen wir aus einem instinktiven Bauchgefühl heraus. Ist uns ein Ziel vertraut geworden, ändern wir den Parameter: wir steigern die Distanz, Schießen aus dem Gehen, verändern unsere Haltung oder bringen selbst das Ziel in Bewegung.

Zen im Bogenschießen – Gemeint ist eins zu werden mit der Umgebung, dem Ziel und mit sich selbst, seinen Geist in einen natürlichen Schussablauf zu vertiefen. Stehen ohne Starr zu sein, Schießen ohne etwas zu erreichen, wahrnehmen ohne das Wahrgenommene zu bewerten oder zu analysieren, unsere Aufmerksamkeit auf das richten was in diesem Augenblick ist.

Die Bögen
Wir nutzen traditionelle Langbögen, Reiterbögen oder sportliche Recurvebögen, die in ihrer archaische Form und Wirkung schon seit Jahrhunderten in verschiedenen Kulturen exisitieren.

Die Kosten

  • Einzel: 2 Stunden: 40€
  • Intensives Einzel: 3 x 2 Stunden an verschiedenen Tagen: 90 €

  • Gruppe: 2 Stunden: 20€ – Kinder 10€, Jugendliche 15€ p.P maximal 8 Teilnehmer
  • Intensiv Gruppe: 3 x 2 Stunden an verschiedenen Tagen 50 € p.P maximal 8 Teilnehmer

Terminvereinbarung unter jeraoutdoors@gmail.com

Bogenschießen als Weg zur Mitte

Traditionelles Bogenschießen, meditatives Bogenschießen, Körpergefühl, Sinnespflege, systemische Arbeit

Ich nutze das traditionelle Bogenschießen als eine ganz besondere Form der erfahrungs-therapeutischen Arbeit. Ähnlich dem therapeutsichen Malen oder der tiergestützen Therapie, liegt der Fokus auf dem direkten Erleben und Erfahren. Es beinhaltet wesentlich mehr als nur das einfache Vermitteln der Technik und dem Schießen mit Pfeil und Bogen.

Es dient dem Sichtbarmachen von persönlichen Themen, dem Erkennen und genaueren Verstehen von Problemen, es bietet uns Möglichkeiten zu konstruktiven und aktiven Veränderungen sowie der positiven Entwicklung unserer Person. Es kann sie unterstützen und sie in Ihrem speziellen therapeutischen Prozess voranbringen. Es stellt zwar keine eigene Therapieform dar und ist sicher auch nicht für Jeden geeignet, kann aber in einem bereits bestehenden therapeutischen Prozess sehr gute Erfolge erzielen. 

Im Alltag bauen wir teils bewusst, teils unbewusst, enorme Spannung auf. Beim Bogenschießen nutzen wir diese körperlichen als auch die geistigen Spannungen, um sie dann schlagartig wieder zu einem bestimmten Punkt “loszulassen”.

​Meditatives Bogenschießen

Beim meditativen Bogenschießen kann man Ruhe, Ausgeglichenheit und Gelassenheit trainieren, seinen Körper bewusst spüren, Wertung und Bewertungen abschalten lernen. In 12 bewussten Schritten erlenst du die Bewegungsabläufe des Bogenschießens in einer Weise die dich mit dem Moment verbindet. Jeder Augenblick wird uns bewusst, jeder Schritt unterliegt dem Gefühl. Dies überträgt sich auf andere Lebensbereiche und führt so zu einem entspannteren Umgang mit Stresssituationen. In letzter Konsequenz geht es beim meditativen Bogenschießen nicht mehr um das Treffen der Zielscheibe, sondern um innere Balance und die selbstbewusste Durchführung der Bewegungsablaufe.

Beim therapeutischen Bogenschießen geht es aber nicht um sportliche Höchstleistungen, Perfektion oder gar um persönlichen Erfolg, es geht vielmehr um Selbsterfahrung, Begegnung, Erleben, Freude, Selbstausdruck und der persönliche Entfaltung

Veranstaltungsort: individuell nach Vereinbarung

Preise: ab 50 Euro pro Person / pro Einheit (ca. 2 Std.)